Klima & Wetter


Klima und Wetterbedingungen haben natürlich sowohl einen entscheidenden Einfluß auf die Auswahl der anzubauenden Reben sowie deren Qualität und Erntemenge.

Bereits im Frühling besteht große Gefahr, wenn der Rebaustrieb früh begonnen hat und bei strengen Nachtfrösten infolge von Erfrierungen große Schäden - bis hin zu vollständigem Ernteausfall - entstehen können. 

Doch auch danach ist die Gefährdungslage für die Ernte ständig hoch - zuviel Regen während der Vegetationsphase steigert das Risiko von Krankheitsbefall (z.B. Mehltau) und Schimmel, während Wassermangel währenddessen zu einem geringen Wachstum der Reben, zu Austrocknung und/oder Verbrennungsschäden führen kann. 

Ist die Sonneneinstrahlung hingegen nicht ausreichend, so lagert die Traube weniger Zucker ein. Dies führt zu geringeren Mostgewichten und damit zu einer geringeren Qualität des Lesegutes und zu "flachen", d.h. weniger ausdrucksstarken Weinen. Starke und langanhaltende Sonneneinstrahlung hingegen führt zu guten Mostgewichten, allerdings auch zu hohen Alkoholgehalten. Deshalb ist hier die "richtige" Wahl des Lesezeitpunkts von größter Bedeutung.